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Herzlich Willkommen auf der Corona-Seite für Posaunenchöre des Posaunenwerkes Hamburg - Schleswig-Holstein. Hier erfahrt ihr, welche Möglichkeiten aber auch Einschränkungen es derzeit für Posaunenchöre gibt.  Bitte bedenkt, dass dies nur eine Empfehlung des Posaunenwerkes ist und diese ohne Gewähr ist. Zudem verweisen wir darauf, dass eure zuständige Kirchengemeinde für euch verbindliche Rahmenbedingungen setzt. Trotzdem findet ihr hier die aktuelle Rechtslage mit Bewertung aus Sicht der Handlungsempfehlungen der Nordkirche.

Die entsprechenden Links zu den Rechtsquellen findet ihr hier:

Stand: 3. April 2021, verantwortlicher Redakteur: Landesposaunenwart Daniel Rau

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Proben mit Posaunenchören - dies ist derzeit prinzipiell nicht möglich.
(drinnen wie draußen)

Ausnahme: Musikalische Proben für den Gottesdienst in Hamburg
Es gilt weiterhin, dass Freizeitchöre jeder Art (also Chöre, in denen Menschen ehrenamtlich musizieren) nicht proben dürfen. Wenn allerdings in einem Gottesdienst ein kleines Gesangs- oder Bläserensemble auftreten soll, dann sind Proben speziell für diesen Zweck zulässig, wenn erkennbar ist, dass die Proben auf den Gottesdienst zielen und in einem religiösen Kontext im Sinne der Verordnung stehen, vielleicht sogar selbst geistlich gestaltet werden. Die Proben sind kurz zu halten, es gelten auch hier die üblichen Hygienebestimmungen. Die Formulierung des §3a (Ausgangsbeschränkungen) lässt keine Ausnahme für Gottesdienstbesuche zu. Osternachtsgottesdienste können damit nur ohne Besucher/innen stattfinden, also faktisch ausschließlich digital. 

 

In Schleswig-Holstein ist nur Berufsmusiker/innen das Proben gestattet. Über die Aufführungen im GD ist nichts in der Landesverordnung vermerkt. Wir gehen aber davon aus, dass sie der Gestaltungsfreiheit der religiösen Gemeinschaft unterliegt.

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Konzerte mit Posaunenchören - dies ist derzeit nicht möglich.
(drinnen wie draußen)

An dieser Stelle weisen wir noch einmal darauf hin, Konzerte und andere Veranstaltungen nicht als Gottesdienste zu bezeichnen.

Dies schadet sowohl dem Gottesdienst als auch der Kirchenmusik

 

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Mitwirkung bei Gottesdiensten - Open-Air

Die Mitwirkung ist möglich.

Bitte nicht mehr als 8 Musiker/innen (Empfehlung der Handlungsverordnung der Nordkirche)

Für Hamburg gilt:

Die Formulierung des §3a (Ausgangsbeschränkungen) lässt keine Ausnahme für Gottesdienstbesuche zu. Osternachtsgottesdienste können damit nur ohne Besucher/innen stattfinden, also faktisch ausschließlich digital. 

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Mitwirkung bei Gottesdiensten in der Kirche - mit Einschränkungen möglich.

In Hamburg:

Musizieren je nach Gemeindesituation möglich. Zahl der Musiker/innen im Sinne der Kontaktbeschränkungen so klein wie möglich halten. Die Nordkirche empfiehlt maximal 8 Musiker/innen. 2,5 Meter Abstand untereinander, 3 Meter Abstand zur Gemeinde.

In Schleswig-Holstein:

nur solistische oder berufliche Tätigkeit möglich – 4 Meter Abstand zur Gemeinde, 2,5 Meter Abstand zwischen den Solisten

Über die Aufführungen im Gottesdienst ist nichts in der Landesverordnung vermerkt. Wir gehen jedoch davon aus, dass sie der Gestaltungsfreiheit der religiösen Gemeinschaft unterliegt.

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Musik vor diakonischer Einrichtung - mit Einschränkungen möglich.
(nur Open-Air und in Form einer Andacht)
Die Andachten sind auf jeden Fall mit den Einrichtungen abzusprechen; die Verantwortung für die Einhaltung der Hygienebestimmungen in den Häusern tragen die Verantwortlichen der Einrichtungen selbst. Die Andachten müssen kurz (maximal 15 Minuten) und in jedem Fall mit biblischer Lesung, Gebet und Segen verbunden sein. Auf die erforderlichen Abstände ist unbedingt zu achten. Es sollen nicht mehr als 8 Musiker/innen beteiligt sein. Es muss gewährleistet werden, dass sich keine Menschenansammlungen um die Musik herum bilden. Darauf müssen diejenigen, die die Andachten verantworten, achten.

In Hamburg gilt der § 30a Balkonkonzerte zur sozialen und kulturellen Teilhabe vulnerabler Menschen

(1) Balkonkonzerte und andere Darbietungen im Freien, die dergestalt durchgeführt werden, dass ein räumliches Zusammentreffen des Publikums nicht stattfindet und deren Zweck in der sozialen oder kulturellen Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner von Wohneinrichtungen der Pflege, Kurzzeitpflegeeinrichtungen, Servicewohnanlagen gemäß § 2 Absatz 2 HmbWBG, Hospizen und ähnlichen Einrichtungen besteht, sind abweichend von § 4a Absatz 1 Satz 1 zulässig, wenn die folgenden Vorgaben eingehalten werden:

  1. ein Schutzkonzept ist nach Maßgabe von § 6 zu erstellen,
  2. es sind Kontaktdaten der Darbietenden nach Maßgabe von § 7 zu erheben,
  3. zwischen den Darbietenden und den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtungen ist ein Mindestabstand von 5 Metern zu gewährleisten,
  4. die Darbietenden müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten; bei Gesang und der Verwendung von Blasinstrumenten muss ein Mindestabstand von 2,5 Metern zueinander eingehalten werden.

(2) Die Anzahl der Darbietenden darf zehn Personen nicht überschreiten. Für die Darbietenden gilt die Kontaktbeschränkung gemäß § 4 Absatz 2 nicht.“

Die Formulierung des §3a (Ausgangsbeschränkungen) lässt keine Ausnahme für Gottesdienstbesuche zu. Osternachtsgottesdienste können damit nur ohne Besucher/innen stattfinden, also faktisch ausschließlich digital. 

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Einzelunterricht in Hamburg

ist derzeit in Hamburg leider untersagt, denn: Angebote der Freizeitgestaltung und Hobbyausübung sind untersagt

§19 Abs 1 der aktuellen Hamburger Verordnung

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Einzelunterricht in Schleswig-Holstein 

ist derzeit in Schleswig-Holstein für Blasinstrumente untersagt.

Einzelunterricht ist zwar prinzipiell erlaubt, allerdings mit der Ausnahme von Sänger/innen und Bläser/innen. Dieser Unterricht ist bedauerlicherweise untersagt.

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Gruppenproben mit Jungbläser/innen

sind derzeit leider untersagt.

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Ständchen

bei Privatpersonen sind derzeit leider Untersagt.

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Platzmusiken aller Art! 

musikalische Open-Air-Darbietungen etwa auf Märkten, Plätzen oder vor Kirchen sind nicht zulässig.

Aus der Auslegungshilfe für die Behörden (in Hamburg): In der Auslegungshilfe heißt es zum Thema Chöre: „Bei Freizeitchören bezieht sich die Formulierung ‚Publikumsverkehr’ auf die Sänger. Verboten sind deswegen neben Aufführungen auch Proben von Freizeitchören. Proben und Aufführungen von Freizeitchören sind auch dann unzulässig, wenn sie Teil von Unterrichtsangeboten von anderen Institutionen, wie beispielsweise Musikschulen sind.

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Einzelüben

selbständiges, regelmäßiges, konzentriertes und zielführendes Üben alleine ist nach wie vor erlaubt! 🙂

Wir hoffen sehr, dass wir bald wieder die Gelegenheit haben, in unseren Posaunenchören Musik zu machen!